
27 Jan. FSJ´ler für die Badmintonsparte – GEWOBA Nord unterstützt Schleswig 06
Die Badmintonsparte von Schleswig 06 beschreitet Neuland. Zur aktuellen Saison hatte sie eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport ausgeschrieben und ist mit der Besetzung durch Nick Stobäus auch fündig geworden. Sein Vater hatte den Abiturienten auf das Gesuch aufmerksam gemacht. „Die Ausschreibung las sich gut, so dass ich mich beworben habe,“ erinnert sich Nick und führt fort, „im Bewerbungsgespräch selbst wurden die Inhalte des FSJ-Jahres und die Ziele der Sparte noch ausführlicher beschrieben, so dass die Motivation sich noch erhöhte.“
Die Bewerbung lief nicht ins Leere, so dass Nick seine Stelle Anfang August antrat. In der ersten Woche ging es gleich zum ersten Teil des Übungsleiter-Lehrgangs nach Malente. Dieser wird von der Sportjugend Schleswig-Holstein, die auch der Träger der FSJ-Stellen im Sport ist, durchgeführt.
Da Nick, natürlich selbst Badmintonspieler, nicht in Schleswig wohnhaft war, musste eine Bleibe in Schleswig gefunden werden.
Die beiden Förderer aus der Badmintonsparte, Peter Paustian, Architekt in Schleswig und schon vor zehn Jahren mit viel Engagement beim bisher größten Vereinserfolg federführend dabei, und Ralf Krabbenhöft, Mitinhaber einer Versicherungsagentur in Schleswig und Eckernförde, übernehmen den finanziell zu stemmenden Part des Vereins und kamen auf die Idee, bei der GEWOBA-Nord vorzusprechen, ob sie nicht in Sachen Unterkunft etwas beisteuern könne.
Auch dieses Ansinnen endete erfolgreich, so dass die GEWOBA-Nord bei dem Vorhaben einstieg. „Als schleswig-holsteinisches Unternehmen ist es uns wichtig, unsere Möglichkeiten vor Ort zu nutzen und den Menschen in unserer Region etwas zurückzugeben. Da insbesondere sportliche Vereinsaktivitäten in der Corona-Pandemie ausbleiben mussten, haben wir uns über die Anfrage gefreut und gerne dabei mitgeholfen, den Vereinssport in Schleswig wieder in Fahrt zu bringen,“ so Manuel Gläß, Prokurist der GEWOBA Nord Baugenossenschaft eG.
Inzwischen hat sich Nick Stobäus in seiner Wohnung eingelebt und geht den verschiedenen Aufgaben nach, die dazu führen sollen, dass die schnellste (Rückschlag-)Sportart der Welt in Schleswig wieder vermehrt und später auch noch erfolgreicher betrieben wird als bisher. Die ersten Maßnahmen, die schon vor dem Start Nicks in Schleswig angeschoben wurden, verlaufen mehr als zufriedenstellend. „Wir sind auf einem guten Weg,“ sind sich Paustian und Krabbenhöft einig und ergänzen, „Nick passt sehr gut ins Team.“
Ein Team ist notwendig, um das Programm zu stemmen. So wurden bereits die OGS-Kurse an Schulen intensiviert, die Lehrerfortbildung angeschoben, die Trainingszeiten ausgedehnt und Schul- und Ferienmaßnahmen durchgeführt. Noch befinde man sich am Anfang, heißt es aus der Sparte. Das Ziel sei es, nicht nur Badminton und Schleswig 06 nach vorn zu bringen, sondern den Sport insgesamt. Dabei wird auch an andere Sportarten und Vereine gedacht. „Sport leistet bereits jetzt viel für die Gesellschaft,“ bilanziert Ralf Krabbenhöft und blickt gleichzeitig nach vorn, „noch strukturierter aufgestellt und entsprechend durch Politik, Verwaltung und Wirtschaft unterstützt, könnte der Sport in Schleswig noch ganz vieles und viele bewegen.“ Mit der GEWOBA-Nord ist ein Anfang gemacht.